In den Haushaltsberatungen Ende 2025 hatte sich erneut das Frauenhaus mit einem anstehenden Defizit für das Haushaltsjahr 2025 gemeldet. Wir haben uns gemeinsam mit unserem Partner in der Mehrheitsgruppe für einen Ausgleich des Defizits durch den Landkreis entschieden, denn die Arbeit der Frauenhäuser ist wichtig und bedarf mehr als nur moralischer Unterstützung. Um in diesem Jahr aktuell an den Themen und Sorgen des Frauenhauses Hildesheim dran zu bleiben, haben wir uns bereits im April mit Vertreterinnen getroffen.
Die Kolleginnen des Frauenhauses berichteten uns von Unsicherheiten, die sich aus der grundlegenden Überarbeitung des Gewaltschutzgesetzes für sie ergeben. Denn momentan sind die genauen Ausformulierungen und Neuregelungen noch nicht klar. Grundsätzlich wird hier ein verbesserter Schutz vor häuslicher Gewalt erwartet.
Die finanzielle Situation und der Abrechnungsmodus zwischen Frauenhaus und Landkreis sind zufriedenstellend und man erwartet diesbezüglich in diesem Jahr keine größeren Probleme. Dennoch würden sich die Frauen ein zweites Frauenhaus wünschen, um eine entspanntere Situation zu schaffen. Grundsätzlich gilt für uns aber in jedem Fall: Die Finanzierung unseres Frauenhauses muss gesichert sein!
